URBAN BLOOM

URBAN BLOOM 2018
KUNST- UND MUSIKFESTIVAL
19. APRIL – 04. MAI
IN OTTAKRING & HERNALS
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6 DAYS / 10 LOCATIONS / 30 ARTISTS

Den urbanen Raum in Ottakring und Hernals zu erschließen und mit Kunst, Diskurs und Musik zu erfüllen – das ist die Vision des interdisziplinären URBAN BLOOM FESTIVAL, das 2018 zum ersten Mal stattfindet. Im Zeitraum von 19. April bis inklusive 4. Mai wird in insgesamt zehn Locations an sechs Spieltagen frühlingshaft buntes Programm geboten, das individuell oder in geleiteten Führungen und Rundgängen erkundet werden kann.

Off-Locations & etablierte Venues
Thematisch werden in diversen Off-Locations der Gegend rund um den Yppenplatz im 16. sowie im gürtelnahen 17. Bezirk Aspekte wie Prozesse der Kulturproduktion, Urbanität, Arbeit, Selbstermächtigung und Selbstausbeutung sowie Utopien in Kunst und Kultur verhandelt und aus verschiedenen Perspektiven diskursiv beleuchtet. Großen Wert wird dabei auf die Einbindung der lokalen UnternehmerInnen, KünstlerInnen und AnrainerInnen des Einzugsgebiets gelegt. Abgerundet wird das vielfältige Programm des von SHIFT / Basiskultur Wien unterstützten Festivals mit einem diversen Musik- und Party-Programm, das teils direkt in den speziell erschlossenen Locations, teils in etablierten Ausgehlokalen am Gürtel stattfindet.

Von B wie Brigitte Wilfing bis Z wie Zanshin
Zusätzlich zu den Performances, Installationen und Diskurs-Beiträgen von KünstlerInnen wie Brigitte Wilfing, Lisa Truttmann, dem Berliner Theaterkollektiv Die Happy Few, Renate Pittroff und vielen mehr, sowie den Shows in den Festival-Locations, finden die großen Aftershowparties mit Headlinern wie Electric Indigo, Zanshin, Brenk Sinatra, Fid Mella oder Kreiml & Samurai im „The Loft“ an der Thaliastraße statt. Außerdem gibt es an fünf Spieltagen Programm im Roten Bogen bei der Josefstädter Straße, unweit vom Brunnenmarkt. Das Abschlussevent findet dann in der Homebase der Festival-Veranstalter, im Vronihof beim Kulturstützverband Wien statt.

Zwischen Elterleinplatz und Gürtel
Ziel und selbst auferlegter Anspruch des Festivals ist es, das bespielte Gebiet – speziell jenes zwischen Elterleinplatz und Gürtel, das immer mehr durch Leerstand geprägt ist, wieder in Bewegung zu bringen. „Über Kooperationen mit lokalen Betrieben hoffen wir, nicht nur neues Publikum für die Projekte und Arbeiten der MusikerInnen und KünstlerInnen zu finden, sondern auch Aufmerksamkeit für die Unternehmen selbst zu gewinnen – und so die Gegend zu beleben.“, sagt Teresa Novotny, künstlerische Leiterin des Festivals.

Kaufleute, KünstlerInnen & Kulturinitiativen
Mit Hilfe des Kuratoriums (Thomas Jelinek und Otmar Wagner für die bildende Kunst, Jamal Hachem für das Musikprogramm), wollen Novotny und der Festival-Leiter Hugo Kristof diese Vision zur Umsetzung bringen und die ausgewählten Bereiche des 16. und 17. Bezirks neu erfahrbar machen. Unterstützung kommt dabei von SHIFT / Basis Kultur Wien, dem Bezirk Hernals und vielen lokalen UnternehmerInnen. So unterstützen etwa Michael Schüller vom Restaurant am Kalvarienberg, Maria Sulzer von Kamakoma, Felix Okon von TeaPlease!, Wilhelm Holub von Foto Holub, Eva Bertalan vom Nachbaraschaftszentrum Hernals, Erika Bsuchner von Bianco Nero Wollatelier sowie Tehilla Gitterle von Linusch Mode und viele mehr das Festival nicht nur durch Kooperation mit den KünstlerInnen, sondern tragen aktiv zur Umsetzung und Sichtbarmachung des Festivals bei, indem sie das Publikum an ihren Geschichten und Utopien im Bezirk teilhaben lassen.

Doch nicht nur die Kaufleute sind integraler Teil des Festivals, auch die Kooperation mit KünstlerInnen sowie Kulturinitiativen aus der Umgebung, darunter die Brunnenpassage und der Kunst- und Kulturverein Shizzle, die die Kulturlandschaft des Bezirks seit Jahren prägen und mit ihrer Erfahrung und ihrem Support einen wesentlichen Teil zur Integration des Festivals in die Bezirke beitragen.