Brigitte Wilfing

Brigitte Wilfing ist Choreografin und Performerin. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der künstlerischen Forschung und in choreografischen Werken, die sich mit den kulturellen Einschreibungen der Gesellschaft in den Körper und den Prozessen des Um- und Weiterschreibens beschäftigen. Ihre Arbeiten werden im In- und Ausland gezeigt.
Seit 2006 initiiert sie und ist Teil von kollaborativen Projekten mit Künstler*innen und Theoretiker*innen in der Durchdringung von Praxis und Theorie. 2013/14 entwarf sie das Drehbuch „stop listening start screaming“ für die Junge Oper Stuttgart. Für die Universität für angewandte Kunst Wien ko-kuratierte sie 2014 das diskursive Performancefestival OPEN und ko-leitete von 2012-2014 die Performanceabende der Abteilung für Transmediale Kunst. Von 2011 bis 2016 war sie im künstlerischen Leitungsteam des Künstlerinnennetzwerkes Im_Flieger, wo sie auch für die Kuratierung der interdisziplinären Festivals Crossbreeds 2012 und 2014 mitverantwortlich war. Ko-kuratierung der Reihe Performance als Lecture (Kunsthalle Wien) und des Symposiums und Labors pornonom (Tanzquartier, WUK).
2016 war sie mit der Reihe left and right – exercises for a democratic stance in China (Chongquing, Chengdu) unterwegs.
Derzeit macht sie ihren Master in New Performative Practices an der Kunstuniversität UNIARTS in Stockholm am Dancedepartment DOCH.