Über uns

Kulturstützverband Wien

Der Kulturstützverband Wien bemüht sich als Verein um die kulturelle und ökonomische Belebung verwaister Räume; wenn dabei andere Vereine mit ähnlichen Anliegen unterstützt und miteingebunden werden können – umso besser!

In unserer Arbeit beschäftigen wir uns unter anderem mit der Bespielung und Belebung von öffentlichem Raum sowie ökonomischen Strategien der Kulturproduktion, wie z.B. beim Kunstfestival ‘urban bloom’. Dazu entwickeln wir das Medienformat ‘Die Sendung mit der Ziege’, im Zuge dessen das Spannungsfeld Ökonomie und Kulturproduktion performativ ausgelotet wird.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern arbeiten wir an kulturellen Nutzungskonzepten von Leerständen in Wien. Ein weiteres aktuelles Projekt, das den Diskurs über Nutzung und Gestaltung von urbanem Raum vorantreibt, ist ‘Dislocated Spaces’ (mehr Infos folgen bald).

Leben, nicht Überleben.
Zusammen über den Berührungsangstschatten springen.
Schön, abstrakt, tief, verständlich und berührend, und das alles möglichst gleichzeitig.
Überall und immer.
Ja
Ja
Ja, und…!

Noch nicht sperrig genug? Eine Runde Beamtendeutsch, bitteschön, geht aufs Haus:

Unter Kulturstütz verstehen wir also:
1. Die Katalyse von funktionalen Strategien der Kulturproduktion vor der einsamen Kritik des Systems.
2. Das Aufbrechen von ökonomischen und sozialen Isolationen, durch die Dezentralisierung von kulturellem Kapital, Aufmerksamkeits- und Vernetzungsstrategien.
3. Die Unterwanderung von neoliberalen Selbstausbeutungsmechanismen hin zu kollektiver Alternativenfindung.

Dabei stellt der Begriff der ‚Kommerzialisierung‘ für uns kein ideelles Hindernis dar.
Schwerpunkt liegt auf einer positiven Herangehensweise, also einer Bejahung und Verstärkung von Funktionalem, der Bereitschaft zum Experiment und Offenheit gegenüber Unbekanntem und noch Unsichtbarem.